Ein Vermögen im Aquarium: Die teuersten Zierfische der WeltLesedauer: ca. 7 Minuten

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Ein Vermögen im Aquarium: Die teuersten Zierfische der Welt

Sie sind der ganze Stolz von Fischbesitzern, wenn sie ihre Aquarien oder Teiche bewohnen: Zierfische. Oft bekommen wir sie im Zooladen oder anderswo für kleines Geld. Allerdings gibt es auch hier ganz besondere Luxustiere, für die Sammler bereits sind ein ganzes Vermögen auszugeben.

Dabei sind den Luxusfischhaltern meist keine Hürden zu groß, um ihre Statusobjekte zu sammeln. Doch um welche Fische handelt es sich dabei und warum üben sie eine so große Faszination auf Fischliebhaber aus? Wir haben die wichtigsten Infos zu den teuersten Zierfischen den Welt an dieser Stelle zusammengefasst.

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Ein Vermögen im Aquarium: Die teuersten Zierfische der Welt

Wenn wir über Zierfische sprechen, dann meinen wir damit Tiere, die wir im Teich oder im Aquarium halten. Besonders beliebt sind dabei Karpfenfische, wie etwa Goldfische oder im größeren Rahmen der Koi, der in Japan als Zeichen der Liebe und der Freundschaft gilt. 

Einer japanischen Legenden nach soll ein Koi eine ganze Horde von Karpfen gegen den Strom durch einen Fluss geführt haben. Dabei sollen sogar Wasser fälle kein Problem gewesen sein. Schließlich kamen sie an einem dem Tor der Drachengötter an, die wiederum so begeistert von dieser Leistung waren, dass den Koi in einen Drachen verwandelten. 

Seitdem stehen die beliebten Zierfische nicht nur für Liebe, sondern ihnen werden noch eine Reihe weiterer Eigenschaften zugeschrieben, wie beispielsweise Erfolg, Ehrgeiz, Stärke oder Glück. 

Aquarium als Luxusobjekt

Vor allem in den 90er und in den 2000er Jahren hat die Aquaristik-Industrie einen wirklichen Boom erlebt. Das Interesse an seltenen und folglich teuren Fischen wurde immer größer. Der Zierfisch wurde zum Statusobjekt. Zum Vergleich: Während man bereits Goldfische für unter fünf Euro bekommt, können die Preise für einfache Koikarpfen, also Tiere aus ein Zucht, die keinerlei besondere Merkmale aufweisen, bereits im dreistelligen Bereich liegen. 

Langsam, aber sicher hat sich überall auf der Welt und natürlich auch in Deutschland eine wahre Leidenschaft für Zierfische bei Tierliebhabern entwickelt. Vor allem Kois haben es Teichbesitzern angetan, da sie aufgrund ihrer Farben und Färbungen stets gut sichtbar sind. 

Das Sammeln von Zierfischen ist zu einem richtigen Hobby geworden, für das so mancher tief in die Tasche greift und sich kosten lässt. Nicht nur die Fische, sondern auch das Aquarium soll immer opulenter und schöner werden. So schön, dass auch hier Unsummen ausgegeben werden. Während eine Ratenzahlung bei Kois jedoch schwierig ist, kann es bei dem Drumherum sinnvoll sein, um nicht große Summen auf einmal ausgeben zu müssen. Ein passender Anbieter dabei ist Raten-kauf.com

Auslöser dieses Trends

Hier sind sich die Experten etwas uneinig. Allerdings hat das britische Magazin „Prospect“ ein wenig mit den Gründen für den regelrechten Zierfisch-Boom auseinandergesetzt. Demnach wird unter anderem der Film „Findet Nemo“ für den Trend in den 2000er Jahren verantwortlich gemacht.

Zwei Clownfische in ihrer Anemone - unsplash.com, © David Clode

Daneben soll die steigende Popularität des Tauchens und des Schnorchelns mit verantwortlich sein für diese Entwicklung. Es kann aber auch einfach nur ein Trend sein, der durch das Wiederaufleben der Trends aus den 60er und 70er Jahren entstanden ist. Damals brachten Aquarien mit Zierfischen eine gewisse Exotik in die Wohnzimmer. 

Es bildet ein Stück extravagante Innenausstattung, vergleichbar mit einem Kunstwerk, das man sich an die Wand hängt. 

Beim Koi Teich liegt die Faszination wohl woanders: In der immer stressiger werdenden Welt bietet der Teich eine Oase der Ruhe, an der man mental runterkommen kann und sich beim Zusehen der Fische entspannt. Ein gepflegter Teich bedeutet jedoch auch, dass die Fische wertvoll sind und dafür gibt man doch gerne ein Vermögen aus. 

Sogar ganze Wettbewerbe werden ausgetragen

Es gibt jedoch noch eine andere Seite der Medaille, bei es nicht um innere Ruhe geht oder um dekorative Elemente im Wohnzimmer oder dem Schlafzimmer, sondern um den Sportsgeist. Mittlerweile werden auf dem Haustiersektor nicht nur Wettbewerbe mit Hunden oder Katzen ausgetragen, sondern auch Zierfischwettbewerbe. 

Seit 2001 gibt es beispielsweise der International Aquatic Plants Layout Contest, wobei hier eher die Gestaltung des Aquariums bewertet wird. Dazu zählen nun einmal auch die Tier, wie man anhand der fünf bewerteten Kategorien erkennen kann: 

  1. Wie kreativ ist das Aquarium eingerichtet?
  2. Wie sind die Pflanzen zusammengestellt?
  3. Wie harmonieren die Fische zusammen mit der Landschaft?
  4. Wie natürlich wirkt das Aquarium?
  5. Wie haltbar ist das gesamte Arrangement?

Die Faszination für die Welt unter Wasser kennt keine Grenzen, vor allem keine finanziellen Grenzen. 

Der teuerste Zierfisch der Welt

Kommen wir nun zum eigentlichen Thema. Wir wissen nun bereits, dass Fischliebhaber sich ihre Tiere und auch ihre Umgebung so einiges kosten lassen. Nicht selten werden Kois im sechsstelligen Bereich gehandelt. Wie hoch der Preis jedoch ausfällt, hängt von verschiedenen Kriterien ab. 

  • Wo kommt der Fisch her?
  • Wie groß und wie schwer ist der Fisch?
  • Welche Farbe und Zeichnung hat er?
  • Wie ist seine Hautstruktur?
  • Wie alt ist der Fisch?

Kommt das Tier beispielsweise aus Deutschland, dann wird für diese Zucht deutlich weniger gezahlt, als wenn der Koi aus Japan stammt. Ältere Fische sind wertvoller als Jungtiere, da sich hier bereits die Farbe und das Muster ausgeprägt haben. 

Sind alle Kriterien erfüllt, können die Preise für solche Spitzenzüchtungen schon jenseits der 260.000 Euro liegen. Allerdings ist das nicht einmal unbedingt der Höchstwert. Der Preis für den teuersten Koi liegt wohl bislang bei rund 1,5 Millionen Euro

Die Geschichte der Kois

Diese besonderen Karpfen gibt es in Asien bereits seit mehreren Tausend Jahren und waren eigentlich nie wirklich besonders wertvoll. Im 18. Jahrhundert wurden die Tiere sogar verspeist, weil es ansonsten nichts anderes zum Essen gab. Erst im 19. Jahrhundert begann man mit der Züchtung von Kois und achtete vor allem auf Farben und besondere Muster. 

Wie eingangs erwähnt, wurden die Fische oft mit Drachen in Verbindung gebracht. Auch darauf wurde bei der Züchtung eingegangen. Die Tiere sollten aber noch näher an die herrschende Vorstellung und das Bild von Drachen angepasst werden. Unter anderem die Flossen, die in den Anfängen der Zucht eher fransig wirkten, sollten an die Fabelwesen erinnern. 

Heute sind Kois fast schon überzüchtet, weshalb von den ursprünglichen Fransen nicht mehr so viel übrig geblieben ist. Viel mehr erinnern die Flossen jetzt an Haarsträhnen.

Luxuriöse Kois unsplash.com, © Sergio Capuzzimati

Leidenschaft kann leicht überhand nehmen

Neben Kois gibt es jedoch noch andere Zierfische, die beliebt und sehr teuer sind. Ein Fisch, der ebenfalls an einen Drachen erinnert und vor allem in Asien sehr beliebt ist, stammt aus dem Amazonas. Dabei handelt es sich um den sogenannten Arowana, der auch Drachenfisch genannt wird. Er existiert bereits seit 60 Millionen Jahren und hat sich erst in jüngerer Vergangenheit zu einem Kultfisch entwickelt.

Er wird bis zu einem Meter lang und muss in einem entsprechenden Bassin untergebracht werden, da er gerne aus dem Wasser springt. Eine artgerechte Haltung im Aquarium ist in Deutschland also wirklich nur unter ganz bestimmten Umständen möglich. Zudem ist der Fisch ziemlich angriffslustig. 

Ein anderer Prachtfisch, der besonders beliebt in Aquarien ist, ist der Flowerhorn. Der Fisch wird ebenfalls in verschiedenen Farben und Formen gezüchtet und kann ebenfalls hunderttausende Euro kosten. 

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Problematik beim internationalen Handel mit Fischen

Allerdings bleibt es oft nicht bei den frei erhältlichen Zierfischen. Leidenschaftliche Sammler wollen oft exotischere Tiere, allerdings kann das oft nur auf Kosten des Tierwohls geschehen. Solche Exoten benötigen meist viel Platz und spezielle Bedingungen, um gesund zu sein. Zudem ist es fraglich, wenn sich die Besitzer von Luxusfischen mit ihren Sammlerstücken am Rande der Legalität bewegen. 

 

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Maximo Luppert

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