Kommen Aquarium Fische auch mal einen Tag ohne Futter aus?Lesedauer: ca. 4 Minuten

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Kommen Aquarium Fische auch mal einen Tag ohne Futter aus?

Die tägliche Fütterung der Aquarium Fische gehört zu den elementaren Aufgaben jedes Aquarianers. Obwohl die Fütterung prinzipiell keine schwere Aufgabe darstellt, besteht gerade für Anfänger die Gefahr einige entscheidende Dinge falsch zu machen.

Grundsätzlich ist es für Fische unproblematisch einen Tag kein Futter zu erhalten. Im Aquarium sammeln sich mit der Zeit genügend Mikroorganismen, von denen sich gesunde und ausgewachsene Wasserbewohner zwei bis drei Wochen ernähren können. Selbst ein spontaner Urlaub kann also funktionieren, ohne die Fische in Gefahr zu bringen. Was ihr dennoch bei der Fischfütterung zwingend beachten müsst, erläutern wir euch in diesem Artikel.

 

 

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Wie oft muss ich meine Fische füttern? 

Die Häufigkeit der Fütterung ist ein entscheidendes Kriterium für ein gesundes und gut funktionierendes Aquarium. Anfänger tendieren dazu die Fische dreimal täglich zu füttern oder die Menge der Nahrung so hoch anzusetzen, dass das Futter auf den Bodengrund sickert. Hierbei handelt es sich um eine Überfütterung mit der den Fischen alles andere als ein Gefallen getan wird. Letztlich zersetzt sich das zu viel gegebene Futter im Wasser und sorgt dafür, dass die Wasserwerte schlechter werden. Die miserablen Wasserwerte führen zu Krankheiten und einem möglicherweise schnelleren Ableben der Fische. Es reicht völlig die Fische einmal täglich zu füttern und die Menge so zu regulieren, dass das Futter von den Tieren an der Wasseroberfläche bereits weggefuttert wird. Wenn ihr die tägliche und regulierte Nahrungszufuhr einhaltet ist es kein Problem die Fütterung mal einen Tag vergessen zu haben oder generell einen Fastentag in der Woche einzuführen. 

 

Zu welcher Uhrzeit sollte ich die Fische füttern?

Die Uhrzeit der Fütterung ist den Fischen völlig egal. Schließlich nehmen die Wasserbewohner in ihrer natürlichen Umgebung auch Uhrzeitunabhängig verschiedene Mahlzeiten zu sich. Den Zeitpunkt der Fütterung könnt ihr also abhängig von eurem eigenen Tagesablauf bestimmen. Zu beachten ist lediglich, dass das Licht des Aquariums 30 Minuten vor und nach der Fütterung eingeschaltet ist. 

Welches Futter ist das Richtige?

Während manche Fische problemlos mit einfachem Flockenfutter zurechtkommen, stellen andere wiederum schwierigere Anforderungen an die Nahrungsaufnahme. Grundsätzlich gibt es bei Fischen drei verschiedene Ernährungstypen: 

  • Allesfresser
  • Pflanzenfresser
  • Fleischfresser

Allesfresser 

Diese Fische fressen sowohl pflanzliche als auch tierische Nahrung. Bekannt dafür sind Mollys oder Platys, die neben der herkömmlichen Nahrungsaufnahme auch Algen an Wurzeln oder Steinen abknabbern. Für gewöhnlich sind Allesfresser bei ihren Fütterungsansprüchen unkompliziert, weil sie ihren pflanzlichen Nahrungsbedarf im Aquarium selbständig zu sich nehmen. 

Pflanzenfresser

Antennenwelse, die wahrscheinlich bekanntesten Pflanzenfresser in einem Aquarium, ernähren sich hauptsächlich von Algen. Hin und wieder kann man den Welsen eine Stück Gurke oder Zucchini (vorher abkochen) ins Wasser geben. Alternativ freuen sich die Tiere über Algentabletten. 

Fleischfresser

Fleischfresser stellen meistens höhere Ansprüche an ihre Halter. Räuber wie Killifische oder Hechtlinge benötigen Lebend- bzw. Frostfutter, um eine optimale Ernährung zu haben. Zwar werden sie auch das klassische Flockenfutter zu sich nehmen, auf Dauer empfiehlt sich aber die Raubfische Artgerecht zu füttern und ab und zu Mückenlarven auf den Speiseplan zu schreiben. 

Natürlich sollte jeder Aquarianer bei der Fischbesatzung darauf achten, dass die Tiere ähnliche bzw. identische Futteransprüche besitzen, sodass die Fütterung für einen Halter nicht zu kompliziert wird. Dennoch gilt: Abwechslungsreiches Futter macht den Unterschied! Auch wenn der überwiegende Teil der Allesfresser mit Flockenfutter zufrieden sind, sollten sie sich gleichermaßen hin und wieder an Frost- oder Lebendfutter erfreuen. Gleiches lässt sich bei Antennenwelsen feststellen, die über ein wenig Abwechslung (z. B. Zucchini) mit Sicherheit glücklich sind. 

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Fazit – Die Futtermenge ist der entscheidende Faktor

Die Uhrzeit zur Fischfütterung ist für die betroffenen Tiere irrelevant. Auch ein spontaner Urlaub von zwei bis drei Wochen kann problemlos erfolgen, ohne Gefahr zu laufen, dass die Fische in dieser Zeit verhungern. Der entscheidendste Faktor ist definitiv die zugeführte Futtermenge und ist maßgeblich dafür zuständig, dass die Fische sich wohlfühlen und vor allem gesund bleiben. Eine einmalige tägliche Fütterung reicht völlig aus, um den Ansprüchen der Aquariumbewohner in vollem Umfang gerecht zu werden. Achtet darauf, dass das Futter von der Wasseroberfläche zügig weggefressen wird und nicht zu viel auf den Bodengrund sickert. Falls ihr mal versehentlich zu viel Futter in das Becken kippt, könnt ihr die Flocken mit einem Kescher herausholen. Darüber hinaus ist zu empfehlen, abhängig von den Ernährungsgewohnheiten der Besatzfische, abwechslungsreiche Nahrung in Form von Lebend- und Frostfutter anzubieten. 

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Maximo Luppert

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